Elektronische Unterschriften

Eine bessere Sicherheit, eine einfachere Verwendung und die Akzeptanz der Kunden

Bei der Entscheidung für eine Methode für das Erfassen von papierlosen Genehmigungen, Autorisierungen, Bestätigungen und Verpflichtungen bietet sich eine Auswahl an Möglichkeiten. Eigenhändige elektronische Unterschriften bieten klare Vorteile gegenüber anderen Methoden.

Eignen sich eigenhändige elektronische Unterschriften für dein Unternehmen?

Es ist nicht einfach, sich vollständig auf papierlose Verfahren umzustellen. Es ergibt sich selten die Möglichkeit, komplett neue kundennahe Systeme von Anfang bis Ende festlegen und bereitstellen zu können. Es ist wahrscheinlich notwendig, neue Anwendungen oder Funktionen in bestehende Systeme zu integrieren. Dazu ist Gewissenhaftigkeit bei der Recherche deiner Optionen und eine sorgfältige Planung notwendig. Sobald sich dein Unternehmen für die Vorteile eines papierlosen Verfahrens entschieden hat, besteht der nächste Schritt in der Wahl der Methode zum Sammeln von Autorisierungen und Absichtserklärungen.

Seit Jahrhunderten wird eine handschriftliche Unterschrift, ein Stempel oder eine Markierung mit Tinte auf Papier allgemein als rechtlich bindende Methode für die Verpflichtung zur Einhaltung von Verträgen und Vereinbarungen akzeptiert. Deshalb ist es auch sinnvoll, dieses Konzept auch in der digitalen Welt anzuwenden. Eine Unterschrift ist von Natur aus einzigartig und unterscheidet sich von einem Mausklick. Eine Unterschrift wird bewusst gesetzt, um grundsätzlich eine Absicht zu erklären.

Die Unterschrift einer individuellen Person kann nicht vergessen werden und bei dem Versuch einer Urkundenfälschung ist es üblich, dass ein Verifizierungssystem verwendet wird. Für den Schutz der Opfer vor Urkundenfälschung gibt es Gesetze. Systeme für eigenhändige elektronische Unterschriften bieten alle Vorteile und Absicherungen, die auch herkömmliche Unterschriften aus Tinten bieten, aber sind sehr viel effizienter.

Die Verwendung von handschriftlichen Unterschriften bei Kaufvereinbarungen, Verträgen, Zahlungsermächtigungen, Registrierungen, Autorisierungen, Einwilligungserklärungen und anderen Formularen ist weltweit gängig Praxis. Die Akzeptanz und Annahme der papierlosen Technologie beim Unterzeichnen mit einem elektronischen Stift auf einem Gerät zur elektronischen Unterschriftenerfassung ist hoch. Es ist die intuitivste, natürlichste und vertrauteste aller papierlosen Methoden. Dadurch entstehen weniger Unterbrechungen, die die Qualität der Dienstleistung beeinflussen, weniger Schulungen sind nötig, ein reibungsloserer Übergang ist möglich und es entsteht ein größeres Selbstbewusstsein in die neuen digitalen Prozesse.

Wenn handschriftliche Unterschriften mit Tinte auf Papier bei deinem Unternehmen bisher gut funktioniert haben, aber zu viele Kosten in Bezug auf Zeit und Ressourcen verursacht haben, dann wird die Entscheidung für elektronische, handschriftliche Unterschriften die Risiken senken, die Kunden zufriedenstellen und die Systeme und die Mitarbeiter viel weniger in ihrer Arbeit stören.

Hier finden Sie einige häufig gestellte Fragen über eigenhändige elektronische Unterschriften, die hilfreich sein könnten.

Eine handschriftliche Unterschrift ermöglicht eine klare Verbindung zwischen einem schriftlichen Dokument und seinem Autor. Eine elektronische Unterschrift wird verwendet, um ein elektronisches Dokument dem Urheber zuzuordnen und damit die Urheberschaft zu gewährleisten. Eine qualifizierte Unterschrift schützt auch die Echtheit eines Dokuments (stammt das Dokument wirklich von der betreffenden Person?) und dessen Integrität (wurde das Dokument zu irgend einem Zeitpunkt im Übertragungsprozess verändert?)

Eine elektronische Unterschrift ist ein Rechtsbegriff mit einem bestimmten Grad an gesetzmäßiger Gültigkeit. Der Begriff digitale Unterschrift ist ein mathematischer und technischer Begriff und wird für das Erstellen von elektronischen Unterschriften verwendet.

  • In den meisten europäischen Ländern, den USA und einer steigenden Anzahl an Ländern weltweit wird die schnelle Annahme elektronischer Unterschriften von der Gesetzgebung gefördert, und die Verwendung der altmodischen Papiermethode soll gesenkt werden.
  • Die folgenden Verordnungen stärken die Gültigkeit der elektronischen Vereinbarungen.  
    • U.S. Electronic Signatures in Global and National Commerce Act aus dem Jahr 2000 (ESIGN) 
    • Uniform Electronic Transactions Act (UETA)  
    • Europäische Richtlinie (EG/1999/93)
  • In ESIGN wurde beispielsweise festgelegt, dass „einer elektronischen Signatur die Rechtsgültigkeit nicht allein deshalb abgesprochen wird, weil sie in elektronischer Form vorliegt“.

Definitiv nein. Ein statisches Bild oder ein Foto einer Unterschrift führt dazu, dass die Unterschrifteninformation leichter zugänglich ist, aber es bietet nicht die gleichen Vorteile wie das Erfassen der Unterschrift direkt in elektronischer Form ohne es zu drucken. Dokumentenscanner verwenden CCD-Sensoren zum Lesen eines Bilds einer handschriftlichen Unterschrift durch Informationen zu Farbe und Helligkeit einzelner Pixel. Die Unterschriften werden nur als statische Bilddaten erfasst. Die Anzeige einer Unterschrift allein ist kein sicheres Kriterium, da die individuellen, dynamischen Parameter der Unterschrift fehlen. Bei den Unterschriften-Pads wird noch ein weiterer Schritt unternommen, um die Sicherheit noch weiter zu erhöhen, indem die Unterschrift, die sich handschriftlich auf einem Sensorfeld befindet mittels eines speziellen Stifts analysiert wird. Zusätzlich zum Erscheinungsbild der Unterschrift können die biometrischen Eigenschaften jeder Signatur wie Geschwindigkeit der Stiftführung, Druckausübung auf den Stift und Winkel des Stifts beim Schreiben erfasst werden, wodurch eine Art „digitaler Fingerabdruck“ erstellt wird. Dieser Fingerabdruck ist so individuell und einzigartig wie sein Besitzer, und zusammen mit einem digitalen Zertifikat stellt dies die bisher sicherste Methode zum Lesen von elektronischen Unterschriften dar.

  • Die Unterschrift einer Person kann im Gegensatz zu einer Karte nicht verloren gehen oder gestohlen werden.
  • Die Unterschrift einer Person kann nicht wie ein PIN-Code vergessen werden.
  • Unterschriften dürfen nicht Dritten gezeigt werden.
  • Unterschriften werden immer bewusst vorgenommen, wenn Karten und bekannte PINs ohne Zustimmung verwendet werden können.
  • Unterschriften eigenen sich für die Authentifizierung von Absichtserklärungen.
  • Das Unterschreiben mit einem Stift ist ein vertrauter und üblicher Vorgang.

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