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So zeichnet man einen menschlichen Kopf

Dies wird das erste von mehreren Lernprogrammen sein. In diesem Lernprogramm erhältst du einen Überblick darüber, wie ein Kopf gezeichnet wird.

In dieser ersten Folge werden wir uns auf die Form des Kopfes konzentrieren, bevor wir über Merkmale wie Augen, Nase usw. sprechen. Die Folge ist ein guter Ausgangspunkt für Anfänger, die verschiedene Aspekte beim Zeichnen einer Kopfform, die Merkmale eines Kopfes und die Kopfform aus verschiedenen Blickwinkeln erkunden möchten. Für erfahrenere Künstler gibt es zudem einige tolle Tricks, mit denen sie Proportionen und Perspektiven bekommen. Legen wir los!

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Kapitel 1: So zeichnet man einen Kopf von der Vorderseite

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Zuerst – und du wirst das erwarten, wenn du dich mit den anderen Lernprogrammen auskennst – werden wir mit einem Kreis anfangen. Der Kreis steht offensichtlich für eine Kugel. Er sieht nur aus wie ein Kreis, weil wir in 2 Dimensionen zeichnen.

Es ist eine der wichtigsten Formen, wenn man etwas Organisches zeichnet. Schau dir die vorherigen Lernprogramme an, wie z. B. „So zeichnet man einen Hund“. Dort findest du ein weiteres Beispiel für den Kreis in Aktion.

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Wir werden von der Kugel zwei Scheiben abschneiden – je eine von jeder Seite der Kugel.

Versuche, dir einen Apfel vorzustellen. Schneidet man eine Scheibe von diesem Apfel ab, entsteht eine elliptische Form. Das Gleiche gilt für den ausgeschnittenen Bereich. Du wirst feststellen, dass das Prinzip der Kugel bzw. des Kreises hier immer noch angewendet wird, und wir modifizieren es, um es an die Grundform des Kopfes anzupassen.

Des Weiteren solltest du beachten, dass, wenn du den Kopf von oben betrachtest, unsere 2 Schnitte nicht genau parallel verlaufen, sondern zur Nase hin etwas schmaler werden. Denn wenn wir das Gesicht von vorne betrachten, sehen wir die beiden elliptischen Bereiche.

Die Höhe der Schnitte sollte etwa zwei Drittel der Höhe der gesamten Kugel betragen.

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Als Nächstes brauchen wir ein Kreuz auf jedem ausgeschnittenen Bereich auf beiden Seiten. Das wird später besonders wichtig sein, wenn wir anfangen, den Kopf zu drehen. Die Kreuze dienen als Orientierungshilfe, um unabhängig vom Kopfwinkel die gewünschte Perspektive zu schaffen.

Außerdem brauchen wir eine Mittellinie für die Symmetrie. Diese dient wieder als Orientierungshilfe, wenn wir mit dem Hinzufügen der grundlegenden Merkmale der Kopfform beginnen.

Wir sollten nun die Ecken unserer ausgeschnittenen Bereiche verbinden, um Unterteilungen zu erhalten.

Für die endgültige Höhe des Gesichts müssen wir nur eine weitere dieser nachfolgenden Unterteilungshöhen hinzufügen. Jetzt haben wir die wichtigsten Hilfslinien für das Gesicht. Nachdem wir nun diese entscheidenden Hilfslinien haben, wollen wir uns die verschiedenen Möglichkeiten ansehen, wie wir sie anwenden können.

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Die obere Linie ist der Haaransatz. An dieser Linie beginnen die Haare – sofern es Haare gibt! Aber auch wenn du einen kahlen Kopf zeichnest, ist der fiktive Haaransatz nützlich, um die Proportionen der Merkmale der Kopfform im Auge zu behalten. Ein Beispiel dafür ist die zweite Linie: dies ist die Brauenlinie. Sie entspricht etwa der Linie, an der die Augenbrauen liegen sollten.

Die dritte Linie ist die Nasenlinie. Genau genommen ist dies der untere Rand der Nase. Und die letzte Hilfslinie ist das Kinn. In dieser Höhe sollten wir das Kinn definieren.

Übrigens: Jedes Gesicht ist anders. Auch die Abstände zwischen den 4 Hilfslinien sind bei jedem Gesicht unterschiedlich. In äußerst seltenen Fällen sind tatsächlich alle Abstände genau gleich groß. Versuche, mit den Abständen zu experimentieren. Du kannst es bis zum Äußersten treiben, wenn du möchtest. Ein extrem langes Kinn sieht immer lustig aus! In diesem Lernprogramm wollen wir uns jedoch auf die Grundlagen beschränken.

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Jetzt kann ich von den tiefsten Punkten der ausgeschnittenen Bereiche ausgehen. Mach dir keine Gedanken darüber, einen genauen Punkt am unteren Rand der ausgeschnittenen Bereiche zu finden, da wir je nachdem, wie stark der Kiefer sein soll, etwas darunter beginnen können. Als Nächstes verbinden wir den Punkt mit dem Kinn. Und damit ist schon die ganze Kopfform fertig! Beachte, dass die ursprünglich verwendeten Hilfslinien zur Kontrolle der Proportionen beitragen. Anhand der Hilfslinien können wir entscheiden, wie stark die Kieferlinie sein soll, wie groß das Kinn sein soll und so weiter.

Kapitel 1: So zeichnet man einen Kopf im Halbprofil

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Drehen wir den Kopf ein bisschen nach rechts, um zu sehen, wie das Profil erstellt wird. Wenn der Kopf nach rechts gedreht wird, sehen wir nur eine der Schnittflächen, und sie ist breiter als zuvor. Die Mittellinie ist keine gerade Linie mehr. Vielmehr bildet sie eine Ellipse.

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Ab dem Punkt an der Brauenlinie folgen wir nicht mehr der Kugel. Stattdessen gehen wir mehr oder weniger gerade nach unten. Denk daran, dass der Kopf nach rechts gedreht ist, so dass sich das „Gerade-nach-unten-Gehen“ nur auf unseren Prozess bezieht, nicht auf die Figur selbst.

Um ein weicheres, feminineres Kinn zu bilden, kannst du mit der Mittellinie leicht nach innen gehen. Wenn du ein kantigeres, traditionell männlicheres Kinn haben möchtest, dann gehe eher gerade oder sogar leicht nach außen.

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Wir können wieder unsere 3 Bereiche erstellen, um die Kinnlinie festzulegen. Verbinde anschließend das Kinn mit dem Kiefer. Und fertig ist die vollständige Form.

Kapitel 3: So zeichnet man einen Kopf im Profil

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Werfen wir einen Blick auf eine Profilansicht. Das bedeutet, dass der ausgeschnittene Bereich ein perfekter Kreis ist. Dieser perfekte Kreis entsteht nicht, weil es die natürliche Form der Seite des Kopfes ist. Betrachte ihn eher als Hilfslinie für eine Ansicht der Merkmale der Kopfkugel von der Seite.

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Die Mittellinie wird an den Rand des Gesichts verschoben. Und wir können wieder die 3 Hilfslinien einzeichnen. Und dann nochmal eine für das Kinn. Mittlerweile haben wir uns an diese Kinnlinie gewöhnt – und das jetzt aus verschiedenen Blickwinkeln.

03

Verbinde einfach das Kinn mit dem Kiefer, wie wir es zuvor getan haben, mit einer kleinen Kieferlinie, die vom ausgeschnittenen Bereich gerade nach unten verläuft. Dadurch entsteht eine elegante Verbindung zum Kinn. Und jetzt ist unsere Profilansicht fertig. Mach dir keine Sorgen, dass sie an diesem Punkt wie ein Footballhelm aussieht. Denk daran, dass die Erstellung der Kopfform nur ein Teilschritt hin zu einem organischen menschlichen Kopf ist.

Kapitel 4: So zeichnet man einen Kopf von oben im Halbprofil

01

Kommen wir nun zu einer etwas komplizierteren Perspektive. Drehe den Kopf nach rechts und nach unten. Unsere Kugel bleibt immer gleich – egal, wohin wir eine Kugel drehen, sie bleibt immer eine Kugel. Und dasselbe gilt für die ausgeschnittenen Bereiche. Letztendlich sollen sie uns nur zeigen, dass der Kopf nach rechts gedreht ist. Um den Kopf nach unten zu orientieren, müssen wir nur dieses Kreuz drehen.

Da das Kreuz jetzt nach unten gedreht ist, ändert sich nicht nur die horizontale Linie, sondern auch die vertikale.

02

Stell dir eine Ecke zwischen der Vorderseite und der Seite des Kopfes vor, um die Hilfslinien einzuzeichnen. Du findest diese Ecke an der Brauenlinie an deinem eigenen Kopf am äußeren Rand deiner Augenbraue.

Natürlich ist es letztendlich keine Ecke, sondern eher eine Kurve, da es in einem Gesicht keine wirklich scharfen Ecken gibt. Deshalb können wir diese Ecke sofort ein wenig abrunden.

03

Um die Mittellinie von der Brauenlinie aus fortzuführen, orientiere dich einfach parallel zur vertikalen Linie des Kreuzes im ausgeschnittenen Bereich. Jetzt verläuft die Mittellinie nicht mehr gerade nach unten. Sie ist ein wenig nach links geneigt, weil wir den Kopf nach unten und nach rechts gedreht haben. Denk daran, dass wir diese Kopfform von oberhalb des linken Ohrs betrachten.

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Achte hier auf die Kinnlinie: Sie ist auf der rechten Seite etwas kürzer als auf der linken, weil der Kopf nach rechts gedreht ist. Deshalb sehen wir mehr vom Kinn auf der linken Seite. Aus dieser Perspektive ist die rechte Seite des Kinns durch den Rest der Kopfform verdeckt.

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Verbinde die Linien, wie wir es in den vorherigen Schritten getan haben.

Kapitel 5: So zeichnet man einen Kopf von unten im Halbprofil

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Kommen wir nun zu einer etwas komplizierteren Perspektive. Drehe den Kopf nach rechts und nach unten. Unsere Kugel bleibt immer gleich – egal, wohin wir eine Kugel drehen, sie bleibt immer eine Kugel. Und dasselbe gilt für die ausgeschnittenen Bereiche. Letztendlich sollen sie uns nur zeigen, dass der Kopf nach rechts gedreht ist. Um den Kopf nach unten zu orientieren, müssen wir nur dieses Kreuz drehen.

Da das Kreuz jetzt nach unten gedreht ist, ändert sich nicht nur die horizontale Linie, sondern auch die vertikale.

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Stell dir eine Ecke zwischen der Vorderseite und der Seite des Kopfes vor, um die Hilfslinien einzuzeichnen. Du findest diese Ecke an der Brauenlinie an deinem eigenen Kopf am äußeren Rand deiner Augenbraue.

Natürlich ist es letztendlich keine Ecke, sondern eher eine Kurve, da es in einem Gesicht keine wirklich scharfen Ecken gibt. Deshalb können wir diese Ecke sofort ein wenig abrunden.

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Um die Mittellinie von der Brauenlinie aus fortzuführen, orientiere dich einfach parallel zur vertikalen Linie des Kreuzes im ausgeschnittenen Bereich. Jetzt verläuft die Mittellinie nicht mehr gerade nach unten. Sie ist ein wenig nach links geneigt, weil wir den Kopf nach unten und nach rechts gedreht haben. Denk daran, dass wir diese Kopfform von oberhalb des linken Ohrs betrachten.

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Achte hier auf die Kinnlinie: Sie ist auf der rechten Seite etwas kürzer als auf der linken, weil der Kopf nach rechts gedreht ist. Deshalb sehen wir mehr vom Kinn auf der linken Seite. Aus dieser Perspektive ist die rechte Seite des Kinns durch den Rest der Kopfform verdeckt.

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Verbinde die Linien, wie wir es in den vorherigen Schritten getan haben.

Kapitel 6: Letzter Schritt beim Zeichnen eines Kopfes

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Kommen wir nun zu einer etwas komplizierteren Perspektive. Drehe den Kopf nach rechts und nach unten. Unsere Kugel bleibt immer gleich – egal, wohin wir eine Kugel drehen, sie bleibt immer eine Kugel. Und dasselbe gilt für die ausgeschnittenen Bereiche. Letztendlich sollen sie uns nur zeigen, dass der Kopf nach rechts gedreht ist. Um den Kopf nach unten zu orientieren, müssen wir nur dieses Kreuz drehen.

Da das Kreuz jetzt nach unten gedreht ist, ändert sich nicht nur die horizontale Linie, sondern auch die vertikale.

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Stell dir eine Ecke zwischen der Vorderseite und der Seite des Kopfes vor, um die Hilfslinien einzuzeichnen. Du findest diese Ecke an der Brauenlinie an deinem eigenen Kopf am äußeren Rand deiner Augenbraue.

Natürlich ist es letztendlich keine Ecke, sondern eher eine Kurve, da es in einem Gesicht keine wirklich scharfen Ecken gibt. Deshalb können wir diese Ecke sofort ein wenig abrunden.

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Um die Mittellinie von der Brauenlinie aus fortzuführen, orientiere dich einfach parallel zur vertikalen Linie des Kreuzes im ausgeschnittenen Bereich. Jetzt verläuft die Mittellinie nicht mehr gerade nach unten. Sie ist ein wenig nach links geneigt, weil wir den Kopf nach unten und nach rechts gedreht haben. Denk daran, dass wir diese Kopfform von oberhalb des linken Ohrs betrachten.

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Achte hier auf die Kinnlinie: Sie ist auf der rechten Seite etwas kürzer als auf der linken, weil der Kopf nach rechts gedreht ist. Deshalb sehen wir mehr vom Kinn auf der linken Seite. Aus dieser Perspektive ist die rechte Seite des Kinns durch den Rest der Kopfform verdeckt.

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Verbinde die Linien, wie wir es in den vorherigen Schritten getan haben.

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Nun zur Ansicht von unten: Bei dieser Augenbrauenlinie ist das Gegenteil der Fall, denn jetzt ist viel mehr von diesem Gesichtsfeld unter den Augenbrauen sichtbar. Deshalb ist diese Augenbrauenlinie viel länger.

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Und hier passiert wieder etwas Neues mit dem Ohr, denn wenn wir diesen Hilfslinien für das Ohr folgen, wie wir es zuvor getan haben, sieht das Ohr aus wie ein Ohr, das auf einen ohrlosen Kopf gemalt wurde. Dies ist ein perspektivisches Problem - das Ohr liegt nicht flach am Kopf an. Vielmehr steht es ein wenig vom Kopf ab. Aus diesem Grund geht das Ohr in dieser Perspektive etwas über die Hilfslinie hinaus.

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Das ist im Grunde genommen alles, was man zum Zeichnen einer Kopfform wissen muss. Natürlich kannst du noch aus vielen anderen Perspektiven zeichnen. Doch diese 4 Perspektiven veranschaulichen das ganze Prinzip. Ich hoffe, das gibt dir einen guten Überblick über diese Methode der Gestaltung einer Kopfform. Wir sehen uns bald in der nächsten Folge dieser Reihe. Viel Spaß beim Zeichnen!

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